Die heutige „Bachstraße“ zweigt an der ‚Gietherstraße‘ nach Süden hin ab und führt bis zum ‚Am Weiher‘. Ein etwa auf halber Strecke nach links abzweigender Weg führt in einen neuen Wohnbereich mit Mitte der 1990er Jahre errichteten Gebäuden, durch das Umlegungsverfahren in 1998 auch „Bachstraße“ benannt.
Die ‚Beek‘ wurde bereits um 1820 erwähnt und ‚stand im dem Rufe, dass dort fast nur Bettler wohnten‘, K 109. Anfang des 18. Jahrhunderts entstand das erste Haus ‚Auf der Beek‘, K 295. 1870 wohnten in der Beek schon 90 Bewohner in 13 Häusern (K 428). 1896 wird sie in „Bachstraße“ umbenannt, K 428.
Der Nachname Beek geht auf vor allem im niederländischen und deutschen Raum verbreitete Ortsnamen zurück, von denen viele an Flüsse, Bäche, Seen oder Sumpfgebiete erinnern. ‚Beek‘, ‚Beeck‘ oder ‚Beck‘ ist eine mitteldeutsche Bezeichnung für Bach, u. a. Dittmeyer S. 18.