Quelle: Bürgerverein Anrath e.V. | www.buergerverein-anrath.de | Stand: 10. Jul. 2013

Chronik

Berichte über Aktuelles in Anrath und Aktivitäten des Bürgervereins

24.07.2010

1000 Jahre Anrath - welch ein Erlebnis!

Vierzehn Radler starteten am 24. Juli vom Parkplatz des Lise-Meitner-Gymnasiums gemeinsam mit Friedel Kluth zur Fahrradtour unter dem Motto "Anrath im Quadrat". Wir fuhren durch die "Donk" und bekamen erklärt, was sich hinter diesem Begriff verbirgt. Weiter ging es zur Imkerei van den Bongard. Hier erzählte Friedel uns viel Wissenswertes über Bienen, und wir genießen seitdem unser Honigbrötchen mit einem ganz anderen Bewusstsein.

Auch die nächsten Stationen, Haus Broich mit dem angrenzenden See und seinen bunten Schwänen, die Holterhöfe und der neu entstehende Golfplatz boten die Gelegenheit zu allerhand interessanten Informationen.

Am "Freudenberg", am Rand von "Rennesböschke" gelegen, machten wir eine längere Pause, weil Ruth, zwar ohne Seil und Steigeisen, aber mit schwerem Rucksack, bis zum Gipfelkreuz kletterte, um sich fotografieren zu lassen. Bei "Siep Schmedd" im Hochbend wusste Friedel sogar über einen dubiosen Kriminalfall zu berichten. Alles aufzuzählen was wir auf unserer Tour erlebten und erfuhren, würde ein Buch füllen!

Am "Quirinuskapellchen" am Rande der Landstraße, die nach Süchteln führt, erwartete uns zu unserer großen Überraschung Willi Schmitz mit Tischen, Bänken, Kellerbier und köstlich belegten Broten. Für diese noble Geste bedankten wir uns natürlich mit einem Ständchen.

An der ehemaligen Klörather Schule bogen wir nach einigen Erläuterungen in den Karl-Huppertz-Weg, und es ging über Stock und Stein, vorbei an den Wildpferden von Hans Engels, in Richtung Haus Stockum. Der Zufall wollte es, dass Frau Bünger, die Besitzerin, gerade nach Hause kam und uns freundlicherweise durch ihr Anwesen und durch den Gewölbekeller aus dem 15. Jahrhundert führte.

Auch an den drei letzten Stationen, der "Heiligkreuz-Missionskapelle", der ehemaligen Ausflugsgaststätte "Malbauer" und dem "Floethof", gab es interessante Informationen.

Nicht unerwähnt bleiben soll auch, dass diese Radtour im Biergarten von Schmitz-Mönk bei Kellerbier und leckerem Essen ihren Ausklang fand, der sich bis um 21.00 Uhr hinzog.

Und es soll auch noch einmal ein Dankeschön gesagt sein an Christa Nuhsbaum für Ihre Führung im Juni durch historische Anrather Häuser, bei der ich dabei sein durfte. Dieser Dank gilt natürlich - und ganz besonders - auch den Hausbesitzern, die bereitwillig ihre Häuser geöffnet hatten und die Besucher köstlich bewirteten.

Anrath ist schön, und seine Bewohner können stolz sein, im 1000. Jahr dabei sein zu dürfen!

Hilde Sambraus