Chronik

Berichte über Aktivitäten des Bürgervereins

14.02.2010: Tulpensonntagszug

Unter dem Motto "Das Herz der Herolde schlägt für Anrath" beteiligte sich der Bürgerverein mit einer Fußgruppe am Anrather Karnevalszug.




Kleiderordnung


Beim Schminken


Unser Wägelchen


Armer Sack Bürgermeister






























An der Kirche


Am Rathaus














aus der Rheinischen Post vom 15.2.2010:

Könige und Weber haben Spaß


Der Freundeskreis der "Spaßbacken" (l.) zog in Königsgewändern im Zug mit RP-Foto: Wolfgang Kaiser

von Willi Schöfer Stadt Willich (RP) "Zieht Euch warm an" – dies war auch ein Motto, als gestern beim Tulpensonntagszug 54 Fußgruppen und Motivwagen durch Anrath zogen. Auf eine positive Resonanz stieß die alkoholfreie Zone an der Volksbank.

Die beste weil ziemlich warm haltende Verkleidung hatten sicherlich Lukas Hoffacker und Eric Ralla. Die beiden Youngster, gerade einmal 16 beziehungsweise 15 Monate alt, lagen dicht verhüllt als "Pu, der Bär" und "Kermit, der Frosch" verkleidet im Kinderwagen, sahen sich so wach und gut gelaunt den Vorbeimarsch der Jecken an. Das eigentliche Motto war den Beiden egal: "Anroath woar als irschte doa, drum fiere mir och 1000 Joahr."

Als eine gute Idee bezeichneten viele Eltern und Großeltern die alkoholfreie und abgesperrte Zone vor der Volksbank. Martin Zinnel, Leiter des städtischen Geschäftsbereiches Sicherheit und Ordnung, sprach von einem Erfolg, "wenngleich wir auf das abgesperrte Gebiet im nächsten Jahr durch entsprechende Wegweisungen noch stärker aufmerksam machen müssen." Einige hätten lange suchen müssen.

Für die kleinen Tollitäten Kai Luca I. und Miriam I. war es in ihrem Prinzenwagen der etwa 30. Auftritt, für den Freundeskreis der "Spaßbacken" der zweite: nach der "Aach Blenge"-Sitzung in der Josefshalle hatte sie sich die königlichen Gewänder übergezogen: "Anrath hat kein Prinzenpaar, doch Könige sind trotzdem da" lautete ihr Motto, und es waren gleich 15 an der Zahl. Königlich wohl fühlte sich da auch Prinz Siggi: beim Wagen der Allee-Vampire durfte er gleich zehn als Dörnröschen verkleidete Damen wachküssen.

Eigens für den Tulpensonntagszug hatte sich die Karnevalsgesellschaft "Op de Stipp" gegründet. Sie feierte unterwegs ihren großen Maskenball. KAB-Mitglieder erinnerten an das einstige Weberdorf Anrath und präsentierten in ihren Bauchläden jede Menge Stoffe und Garne. Die Herolde des Bürgervereins waren in den blau-gelben Farben der Altgemeinde Anrath unterwegs.

Ob Zoras wilder Haufen, urige "Schwaadlappen", Gaukler oder die "Döesköpp" als Ureinwohner Anraths: viele der Akteure, darunter auch die drei Kapellen, brachten Farbe ins Spiel. Sportvereine nutzten die derzeitige Winterpause und mischten sich unter die Narrenschar. So wie auch 51 Stadtbedienstete in sackleinenem Outfit, darunter auch Bürgermeister Josef Heyes. Wenige hundert Meter weiter machte im kunterbunten Wagen der Jungen Union auch Vize-Bürgermeister Guido Görtz den Spaß mit. Während die FDP als "Flöthbach-Wikinger" unterwegs waren. Die Anrather Feuerwehr machte mit historischem Löschfahrzeug die Gaudi mit. "Wenn nicht jetzt, wann dann" sagte der Freundeskreis der "Keller Jeister" im WM-Wagen schon einen deutschen Endspielsieg in Südafrika voraus.