Quelle: Bürgerverein Anrath e.V. | www.buergerverein-anrath.de | Stand: 27. Dec. 2016

Aktuell

Berichte über Aktuelles in Anrath und Aktivitäten des Bürgervereins

(Ältere Ereignisse können in der Chronik nachgelesen werden)

10.11.2016

Vortrag über Münzen im Rheinland

Für alle Münzfreunde und an Geschichte interessierte Mitbürger fand am Donnerstag, dem 10. November um 19 Uhr in der Geschäftsstelle des Bürgervereins Anrath, Kirchplatz 9-11, ein Vortrag über das Münzwesen im Rheinland statt. Vom Vorstandsmitglied Dr. Christoph Carlhoff wurde anhand zahlreicher Abbildungen der Bogen von der Römerzeit bis hin zum Euro gespannt. Dabei wurde die Zeit vom Mittelalter bis zur Reichsgründung besonders ausführlich behandelt. Wie schon bei den anderen Veranstaltungen in diesem Jahr war der Vortragsraum wieder gut gefüllt. Etliche der interessierte Besucher beteiligten sich an einer angeregten Diskussion zu diesem speziellen Thema. Auch konnte man einen Teil der Münzen nach dem Vortrag im Original anschauen.
Dr. Christoph Carlhoff


Hier eine kleine Auswahl der gezeigten Münzen:



Sesterz, Bronze, Kaiser Nero ca. 60 n. Chr.



Denar, Silber, Kaiser Trajan ca. 100 n. Chr. Er gründete Xanten (Ulpia Traiana)





Denar, Silber, Carolus Rex ohne Jahresangabe





Pfennig, Silber, 13. Jhd. Soest, typische Bischofsmünze



Rheinischer Albus, Silber von 1454 Abgebildet ist der hl. Petrus





8 Heller, Silber, sog. Fettmännchen Kurköln 1681





1 Stüber, Billon, Köln 1741 Kurfürst Clemens August vo Bayern





3 Stüber, Billon Herzogtum Kleve Berg 1804



5 Francs, Silber, Napoleon 1808





4 Pfenninge, Kupfer, Preußen 1826 Münzbuchstabe D für Düsseldorf





Siegestaler, Silber, Preußen zur Reichsgründung 1871



24.09.2016

So eine Art Klassentreffen

Fünfundzwanzig Jahre ist es her, dass siebenundzwanzig junge Beamte des "Staatlichen Gewerbeaufsichtsamtes", einer NRW-Landesbehörde, ihre Laufbahnprüfung für den gehobenen Beamtendienst erfolgreich abgelegt haben. Einer davon war Johann van den Bongard. Der Seniorchef des am Donkweg angesiedelten Imkereifachbetriebs, inzwi-schen von seiner Tochter Iris geführt, hatte seine Kollegen anlässlich dieses Jubiläums nach Anrath eingeladen. Siebzehn Kollegen sind dieser Einladung gefolgt. Johann van den Bongard hatte im Vorfeld beim Bürgerverein angefragt, ob eine Führung durch den historischen Marktflecken zu bewerkstelligen sei. Natürlich sind wir dieser Bitte gerne gefolgt, und Friedel Kluth konnte bei schönem Spätsommerwetter den Gästen eine Reihe interessanter Informationen und einige Anekdötchen zum Besten geben. Der Tagesausklang im "Bienenland van den Bongard" soll sich dem Vernehmen nach bis spät in die Nachtstunden hingezogen haben!
Friedel Kluth



30.07.2016

Ausflug ins Bienenland am 30. Juli 2016

38 Personen, Mitglieder des Bürgervereins Anrath und weitere Interessenten besuchten Bienenland van den Bongard. Der Hausherr hieß die Besucher, auch im Namen seiner Tochter, herzlich willkommen. Nach der Stärkung mit Kaffee und Kuchen führte Johann van den Bongard, der seinen Betrieb inzwischen seiner Tochter übergeben hat, in das Thema Imkerei ein. Er selbst hatte 1981 sein Hobby zum Beruf gemacht, verfügt jetzt noch über 60 eigene Völker mit 50000 Bienen, während seine Tochter ca. 500 Völker mit 25 Millionen Bienen besitzt. Die Besucher wurden, unter Zuhilfenahme von Bildmaterial, mit der Tätigkeit des Imkers, z. B. der Vermehrung von Bienenköniginnen, der Gewinnung des Honigs etc. vertraut gemacht. Die Insekten schwärmen bei mindestens 12 Grad nicht nur in der heimischen Gegend aus. Je nach Blütezeit fahren Vater und Tochter mit einigen ihrer Völker in den Schwarzwald, nach Brandenburg, in die Pfalz oder ins Emsland, da dort zum Beispiel blühende Sonnenblumen, Akazien, Kastanien oder Heidepflanzen stehen. Hergestellt werden verschiedene Honigsorten, z. B. Rapshonig, Blütenhonig, Sonnenblumenhonig, Wald- und Waldblütenhonig. Hingewiesen sei auf diverse Weine, Pflaumen-Honig-Wein, Kirsch-Honig-Wein, Aprikosen-Honig-Wein und verschiedene Liköre. Die Gäste hatten die Möglichkeit verschiedene Honigsorten und Honigweine zu probieren. Die Herstellung von Kerzen aus Bienenwachs wurde ebenfalls angesprochen. Für alle war dieser Nachmittag interessant und die Ausführungen sehr lehrreich.
Wolfgang Bongartz

11.06.2016

Tagesfahrt nach Raesfeld und Borken am 11. Juni 2016

Früh am Morgen um 8 Uhr startete die Fahrt vom Martinsplatz in Anrath aus Richtung West-Münsterland nach Raesfeld. 40 Interessierte freuten sich auf einen entspannten Tag. Bei der Führung durch die Schlosskapelle erfuhr die Gruppe viel über die wechselvolle Geschichte des Schlosses mit dieser gewaltigen Schlossanlage. Umrahmt wird das Schloss von der sog. Schlossfreiheit, einer kleinen Siedlung mit denkmalgeschützten Gebäuden, die sich in ihrer erhaltenen mittelalterlichen Struktur präsentieren. Die Schlosskapelle - 1658 erbaut - verfügt über einen sehenswerten eichenen Barockaltar neueren Datums, der nur scheinbar aus Marmor besteht. Besonders hingewiesen wurde auf das "bleierne Herz", das an der rechten Chorseite in einer Wandnische untergebracht ist. Erst 1962 war es bei Aufräumarbeiten in der Totengruft (unter der Kapelle) gefunden worden. In einem Bleigehäuse ruht das Herz des verstorbenen Reichsgrafen Christoph-Otto von Velen. 1901 zog der letzte Schlossvikar aus; heute ist die Kapelle Eigentum der katholischen Gemeinde St. Martin in Raesfeld. Der Bus brachte die Gruppe anschließend nach Borken; zwei kundige Stadtführer zeigten und das historische Borken mit den noch erhaltenen fünf Stadttürmen. Kurzweilig und ohne uns mit allzu vielen Daten zu bombardieren, schafften es die beiden, unser Interesse wachzuhalten, man hätte noch Stunden weiter zuhören können! Nach einer ausgiebigen Mittagspause machten wir uns - wieder mit dem Bus - auf zum "Garten Picker": Ein abwechslungsreicher und romantischer Staudengarten von 3000 qm Größe, an der Welle gelegen, einem kleinen Bächlein in Weseke, nicht länger als die Pader, also höchsten 1200 Meter lang. Dieser Garten lud wahrlich ein, entdeckt zu werden! Ein Traum von einem Garten mit seinen 1500 verschiedenen Pflanzen, mit kleinen Teichen, Steingärten, duftenden Rosen und lauschigen Sitzplätzen. Nach diesem Naturerlebnis gab es im Heimatmuseum Weseke zum Abschluss noch Kaffee und Kuchen. Ein rundum gelungener Tag, den Ute Knabben uns bescherte! Danke, Ute!
Marlies Pasch























08.04.2016

Gospeloper "New Start" im evangelischen Gemeindehaus

Der Bürgerverein Anrath hatte zu einem ganz speziellen musikalischen Abend ins evangelische Gemeindehaus eingeladen. Aufgeführt wurde die Gospeloper "New Start" über die Arche Noah. Das von Karin Burschik getextete und vom Anrather Christoph Carlhoff komponierte Werk wurde vom Gospelchor Singing Inspiration aus Krefeld vorgetragen. Etwa 150 Freunde der Gospelmusik waren begeistert von der Darbietung der 20 Akteure. Pfarrer Kückes verdeutlichte in einer kurzen Ansprache die unverminderte Aktualität des Inhalts. Zu Beginn hatte schon Marlies Pasch die Zuhörer um eine Spende zugunsten der Städtepartnerschaft Zogoré und des Arbeitskreises Fremde gebeten, was beim Publikum auf offene Ohren und Herzen stieß.

Dr. Christoph Carlhoff, Fotos: Wolfgang Klein, Werner Pasch und Karl-Heinz Hoogers







































24.01.2016

Karneval beim Anrather Bürgerverein

Wieder einmal fand im vollbesetzten Saal bei Schmitz-Mönk der Mundartnachmittag "En Anroeth wödd jeschunkelt" statt. Während die Leddschesweäver ihre karnevalistischen Mundartleddsches zu den Gitarrenklängen von Christoph Carlhoff schmetterten, trugen zahlreiche "Eingeborene" Mundarttexte vor, bei denen am Ende eine nachdenkliche, häufiger aber eine witzige Pointe stand. Wieder einmal schaffte es Frieder Nöhles, im Saal die rechte karnevalistische Stimmung herauszukitzeln, auch mit der Geschichte "Deä Flejefänger", die bei den Anwesenden längst vergangen Geglaubtes wieder hervorholte. Mit den Sketchen "Buute blu`es Kännches" (Christa Nußbaum und Marlies Pasch) und "Am Fahrkartenschalter" (Sonja Küppers und Elisabeth Peters) hatten die Akteure die Lacher auf ihrer Seite. Auch Kids der Albert-Schweitzer-Schule trugen schon "Leddsches un Stöckskes" in Mundart vor, um zu zeigen, dass auch sie mit der Sprache von Großeltern bzw. Urgroßeltern etwas anfangen können. Paula Ems von der Gottfried-Kricker-Schule wagte sich sogar allein auf die Bühne, um ihr Plattdeutsch zu präsentieren, obwohl ihre Eltern - wie sie meinte - kein Wort davon verstehen. Ein besonderes Bonbönchen gab es - wie immer am Schluss des Nachmittags - als Friedel Kluth, der "Programmdirektor" als "Rentner en Anroeth" plattdeutsch gereimtes Zeitgeschehen Revue passieren ließ.

Marlies Pasch

















07.11.2015

Der Bürgerverein besuchte das Anrather Telefon-Museum

In seinem privaten Fernmeldemuseum zeigte der pensionierte Postbeamte Michael Gäbel den interessierten Gästen des Bürgervereins seine umfangreiche Sammlung von alten Münztelefonen - über den "Groschenfresser" bis zum Feld-Fernsprecher der Schlacht von Arnheim. Michael Gäbel sammelte alles Technische, was mit der besseren Verständigung zu tun hatte, in seinem Keller. Nicht nur, um es vor der Vernichtung zu bewahren, sondern aus Interesse für die Dinge, die über 40 Jahre für ihn zum Alltag gehörten. Hier finden sich unter anderem altertümliche Fernschreibmaschinen, Hunderte von Telefonen von 1890 bis 1997 von Reichs- und Bundespost sowie jede Menge von Prüfinstrumenten und Gerätschaften und Taschenmessgeräten. Ein Messinstrument war 1944 in einem abgestürzten US-Bomber auf dem Heronger Flugplatz gefunden und später von einem Entstörer zum Prüfgerät umgebaut worden. Ein Feld-Fernsprecher war einst bei der Schlacht um Arnheim im Einsatz gewesen. Zwei andere Feldtelefone befinden sich im Besitz von Micheal Gäbel: Diese Apparate hatte eine Kampfgruppe der 5. US-Panzerdivision am 1. März 1945 bei ihrem Einmarsch in Anrath in der Päeperdu`es stehen gelassen. Ein äußerst interessantes Dokument befindet sich darunter: Es handelt sich dabei um den Telefonantrag des einstigen Anrather Industriellen Jakob Krebs, der mit einem Schreiben vom 21. März 1907 eine Telefonleitung für seine Weberei beantragte. An einer Wand hängt ein Stück Freileitung von 1923, dazu erklärte Herr Gäbel: "Schon damals waren Bronzeleitungen eine willkommene Beute für Diebe." Noch stundenlang hätte er erzählen können.... Seit 5 Jahren ist Michael Gäbel im Ruhestand. Nach wie vor verbringt er viel Zeit im seinem Keller-Museum, ölt und entstaubt die vielen Geräte, die der leidenschaftliche Sammler zusammengtragen hat. "Das ist nur ein Drittel meiner Sammlung", meinte er, vieles habe er der Telekom-Historik in Bochum übergeben, weil es bei ihm an Platz mangelte. Dank an Michael Gäbel für diese interessante Präsentation!!

Marlies Pasch











19.09.2015

Mit dem Bürgerverein in Aachen

Einen ausgesprochen interessanten Tag verbrachten die 26 Teilnehmer/innen der Aachen-Fahrt, die sich gemeinsam mit der Bahn aufmachten in die westlichste Stadt Deutschlands. Die Stadtführerinnen brachten mit ihren Anekdoten Heiteres und Besinnliches, aber auch Geschichtliches kurzweilig an den Mann, bzw. die Frau, ohne uns ständig mit Geschichtszahlen zu bombardieren! Und zwischendurch gab es natürlich die unvermeidlichen Printen mit, aber auch ohne mit was drauf zum Probieren und Kosten. Auch das Mittagsmahl in geselliger Runde im Aachener Brauhaus trug zur Kurzweil bei. Selbstverständlich durfte ein Besuch in der prächtigen Bischofskirche, dem Aachener Dom, nicht fehlen; ebenso war ein Besuch des Rathauses, das auf den Grundmauern des verfallenen Palastbaus Karls des Großen errichtet worden war, beinahe Pflicht! Ganz Unverbesserliche sahen sich auch noch in dem einen oder anderen Museum um.

Fazit:

Aachen hat viel zu bieten! Ja, Aachen ist immer eine Reise wert!!

Marlies Pasch













25.02.2015

Jahreshauptversammlung 25.02.2015

Im voll besetzten Kaminzimmer bei Schmitz-Mönk fand die diesjährige Jahreshauptversammlung statt. Mit furiosem Beifall bedankte sich das Plenum für die lanjährige engagierte Arbeit ihrer Vorsitzenden Karla Meiendresch, die nach sage und schreibe 14 Jahren ihre ehrenamtliche Arbeit beendete. Nachfolgerin wurde Marlies Pasch. Zum Geschäftsführer wurde Wolfgang Bongartz gewählt, stellvertr. Geschäftsführerin wurde Ute Knabben. Nach 22 Jahren als Kassenwartin verabschiedete sin Annemarie Rüther; diese Aufgabe übernimmt in Zukunft Hildegard Catien. Des Weiteren wurden Helga Jansen und Werner Genings in den Vorstand gewählt. Wir wünschen den "Neuen" ein gutes Händchen für die auf sie zukommenden Aufgaben, ebenso Glück und Segen! !

Marlies Pasch

21.02.2015

Tag der offenen Tür am 21. Februar 2015

Unsere neue Geschäftsstelle ist endlich fertig und konnte bezogen werden; die neue Anschrift lautet: Kirchplatz 9 - 11, 47877 Willich. Gewiss 100 Personen fanden den Weg in unsere neuen Räumlichkeiten im Schatten der Anrather Johanneskirche. Zu Recht wurden wir ob der hellen, freundlichen "Herberge" beglückwünscht, in der der Bürgerverein von nun an "Altes erhalten und Neues gestalten" will. Gratulanten waren u.a. Vertreter von Rat und Verwaltung, Heimatverein Schiefbahn, Pastor Kückes uvm.

Marlies Pasch

08.02.2015

En Anroeth wödd jeschunkelt... am 8. Februar 2015

Im voll besetzten Saal bei Schmitz-Mönk ( es gab keine Karten und keine "Berliner" mehr ) schnupperten die Anrather schon mal in den Karneval rein. Die Akteure und die Leddschesweäver gaben ihr Bestes, um die beinahe 200 Gäste zu unterhalten. Es wurde mitgesungen und geschunkelt, dass die Wände wackelten.

Marlies Pasch

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